Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of pulsed electromagnetic radiation from mobile phone on the levels of monoamine neurotransmitters in four different areas of rat brain. med./bio.

[Die Wirkung gepulster elektromagnetischer Befeldung von Handys auf die Gehalte von Monoamin-Neurotransmittern in vier Bereichen des Ratten-Hirns].

Veröffentlicht in: Eur Rev Med Pharmacol Sci 2013; 17 (13): 1782-1788

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer Exposition bei elektromagnetischen Feldern, emittiert von einem Mobiltelefon, auf die Konzentration an Neurotransmittern im Ratten-Hirn untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

4 Ratten-Gruppen wurden getötet und untersucht: 1.) nach einem Monat täglicher Exposition, 2.) nach zwei Monaten täglicher Exposition, 3.) nach vier Monaten täglicher Exposition und 4.) nach vier Monaten täglicher Exposition und anschließend einem Monat ohne Exposition. Die Kontrollgruppen wurden für die gleichen Zeitspannen in ähnlichen Behältern täglich schein-exponiert (Bemerkung EMF-Portal: keine Beschreibung der Gruppengrößen).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 1.800 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 1 Stunde/Tag für 1, 2 oder 4 Monate

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 1.800 MHz
Typ
Signalform
Expositionsdauer 1 Stunde/Tag für 1, 2 oder 4 Monate
Modulation
Modulationsart gepulst
Folgefrequenz 217 Hz
Expositionsaufbau
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,843 W/kg - - - -
Leistungsflussdichte 0,02 mW/cm² - - - -

Referenzartikel

  • Khadrawy VA et al. (2009): Effect of electromagnetic radiation from mobile phone on the levels of cortical amino acid neurotransmitters in adult and young rats.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

In den exponierten Gruppen war im Vergleich zur entsprechenden Kontrollgruppe der Gehalt an Serotonin teilweise signifikant erhöht (im Hippocampus in Gruppe 1, 2 und 4; im Hypothalamus in Gruppe 3 und 4; im Mittelhirn in Gruppe 3).
Außerdem traten Unterschiede in der Dopamin-Konzentration auf, allerdings waren diese teilweise signifikant niedriger (im Hippocampus in Gruppe 2 und 4, im Hypothalamus in Gruppe 2; im Mittelhirn in Gruppe 4)) und teilweise signifikant höher (im Hypothalamus in Gruppe 3) als in der jeweiligen Kontrollgruppe.
Auch in Bezug auf Noradrenalin wurden bei den exponierten Ratten im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant höhere (im Hippocampus in Gruppe 3) und niedrigere Werte (im Mittelhirn in Gruppe 2 und 4) festgestellt.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Exposition bei elektromagnetischen Feldern, emittiert von einem Mobiltelefon, den Gehalt an Neurotransmittern im Gehirn von Ratten verändern könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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