Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of a 902 MHz mobile phone on cerebral blood flow in humans: a PET study. med./bio.

[Wirkungen eines 902 MHz Handys auf den zerebralen Blutfluss bei Menschen: Eine PET-Studie].

Veröffentlicht in: Neuroreport 2003; 14 (16): 2019-2023

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer elektromagnetischen Exposition durch Handys auf die regionale Hirndurchblutung von Personen, die eine Arbeitsgedächtnis-Aufgabe ausführten, untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 902 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für circa 45 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 902 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für circa 45 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,577 ms
Folgefrequenz 217 Hz
Zusatzinfo

Discontinuous transmission mode was not activated.

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 17 mm
Aufbau The phone was mounted to the left side of the subject's head parallel to the medial plane in a normal use position. It was placed between the subject's head and the head rest of the PET scanner to which it was fastened to prevent any movement. The loudspeaker of the phone was removed. Acoustic and thermal cues were ruled out by two pilot experiments.
Zusatzinfo Subjects performed the memory task with exposure and sham exposure (counterbalanced, double-blind design).
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 0,25 W Mittelwert - - -
SAR 0,993 W/kg - gemessen 10 g -
SAR 2 W/kg Maximum s. Bemerkungen 10 g extrapoliert

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition bei einem aktiven Handy erzeugte eine relative Abnahme bei der regionalen Hirndurchblutung beidseitig im auditorischen Kortex. Es wurden aber keine Änderungen in der regionalen Hirndurchblutung im Bereich des Maximalwerts des elektromagnetischen Feldes aufgedeckt. Es ist möglich, dass diese Ergebnisse durch das elektromagnetische Feld verursacht wurden, das vom aktiven Handy ausgesendet wurde.
Eine wahrscheinlichere Interpretation der vorliegenden Daten ist, dass das Ergebnis durch einen auditorischen Stimulus, ausgehend von der Batterie des Handys, verursacht wird. Es ist deswegen nicht begründbar, das Ergebnis dem elektromagnetischen Feld zuzuschreiben, das vom Handy ausgesendet wird.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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