Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

No effects of short-term GSM mobile phone radiation on cerebral blood flow measured using positron emission tomography. med./bio.

[Keine Wirkungen einer kurzzeitigen GSM-Handy-Befeldung auf den zerebralen Blutfluss, gemessen unter Verwendung von Positronen-Emissions-Tomographie].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2012; 33 (3): 247-256

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen eines pulsmodulierten GSM-Handgerät-Signals unter Verwendung von drei verschiedenen Handy-Positionen (linkes Ohr, rechtes Ohr, Stirn) auf die Hirndurchblutung untersucht werden, um verschiedene Expositions-Wirkungen auf die Hirn-Regionen in der Nähe zur Expositions-Quelle zu testen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 902,4 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 12 x 5 Min. (inlusive Schein-Exposition) mit 10 Min. Pause zwischen den Scans

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 902,4 MHz
Expositionsdauer 12 x 5 Min. (inlusive Schein-Exposition) mit 10 Min. Pause zwischen den Scans
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,577 ms
Zusatzinfo

burst repetition time: 4.615 ms

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Nokia 6110 GSM mobile phone
Aufbau test person's head restrained to the scanner's head rest by a thermoplastic mask; three mobile phones attached to a helmet at the positions of left ear, right ear and forehead; transmitters deactived, batteries removed and antenna input replaced by coaxial cables for all phones; for each five min scan only one of the phones was turned on or for sham exposure all phones were turned off
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 240 mW - - - -
SAR 1 W/kg Mittelwert über Masse gemessen 10 g Handy am rechten Ohr aktiv - mit dem SAM Phantom gemessen
SAR 1,1 W/kg Mittelwert über Masse gemessen 10 g Handy am linken Ohr aktiv - mit dem SAM Phantom gemessen
SAR 1,4 W/kg Mittelwert über Masse gemessen 1 g Handy am rechten Ohr aktiv - mit dem SAM Phantom gemessen
SAR 1,5 W/kg Mittelwert über Masse gemessen 1 g Handy am linken Ohr aktiv - mit dem SAM Phantom gemessen
SAR 27 mW/kg Maximum berechnet Gehirn räumlich gemittelt für den Fall Handy an der Stirn aktiv
SAR 12,8 mW/kg Maximum berechnet Gehirn räumlich gemittelt für den Fall Handy am linken Ohr aktiv
SAR 17,4 mW/kg Maximum berechnet Gehirn räumlich gemittelt für den Fall Handy am rechten Ohr aktiv

Referenzartikel

  • Christ A et al. (2010): The Virtual Family--development of surface-based anatomical models of two adults and two children for dosimetric simulations.
  • Boutry CM et al. (2008): Dosimetric evaluation and comparison of different RF exposure apparatuses used in human volunteer studies.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Handy-Exposition induzierte einen leichten Temperatur-Anstieg in den Gehörgängen, aber beeinflusste nicht die Hirn-Hämodynamik und die Aufgaben-Ausführung. Die Ergebnisse lieferten keine Evidenz für akute Wirkungen einer kurzzeitigen Mobiltelefon-EXposition auf die Hirndurchblutung.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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