Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Assessment of potential effects of the electromagnetic fields of mobile phones on hearing. med./bio.

[Abschätzung potenzieller Wirkungen elektromagnetischer Felder von Handys auf das Hören].

Veröffentlicht in: BMC Public Health 2005; 5 (1): 39

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten potenzielle Veränderungen bei der Hör-Funktion als Folge einer Exposition bei schwachen elektromagnetischen Feldern, erzeugt durch Handys, abgeschätzt werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 10 min
Exposition 2: 1.800 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 10 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 10 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Sound-treated booth of 2.5 m x 2 m
Aufbau The mobile phone was fixed to the tested ear using a special headband and positioning system (all parts made from non-metallic plastic materials), so that the centre of the radiated field should be over the entrance of the external ear canal. Participants were simultaneously exposed to GSM radiation and an acoustic stimulus.
Zusatzinfo Participants attended two sessions on separate days with genuine or sham exposure, double-blind and counterbalanced in order.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 2 W - gemessen - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 1.800 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 10 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 1 W - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Statistische Analysen deckten keine signifikanten Unterschiede bei der durchschnittlichen Veränderung der Tonaudiometrie und bei den Werten der transitorischen evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE) vor und nach der tatsächlichen und/oder Schein-Exposition bei elektromagnetischen Feldern von Hanyds auf.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine 10-minütige nahe Exposition elektromagnetischer Felder, ausgesendet von Handys, keine unmittelbare Nach-Wirkung auf Messungen der Hörschwellen bei der Tonaudiometrie und transitorischen evozierten otoakustischen Emissionen haben. Es wurden keine messbaren Hör-Verschlechterungen nachgewiesen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel