Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Effects of intensive and moderate cellular phone use on hearing function. med./bio.

[Wirkungen intensiver und gemäßigter Mobiltelefon-Nutzung auf die Funktion des Gehörs].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2006; 25 (1): 13-21

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer Handy-Befeldung auf die Funktion des Gehörs der Nutzer untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden drei Gruppen untersucht: 1) 20 Männer, die häufig ein Mobiltelefon benutzten und ungefähr vier Jahre lang 2 Stunden pro Tag telefonierten; 2) 20 Männer, die vier Jahre lang für 10-20 Minuten am Tag ein Handy benutzten; und 3) 20 Männer, die nie ein Handy benutzt haben (Kontrollgruppe).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 10-20 min oder 2 h/Tag, für 4 Jahre
  • SAR: 0,82 W/kg Maximum (0,6-0,82 W/kg)

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 10-20 min oder 2 h/Tag, für 4 Jahre
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,82 W/kg Maximum gemessen - 0,6-0,82 W/kg

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Hirnstamm-Audiometrie-Daten zeigten keine Unterschiede zwischen den beiden experimentellen Gruppen und der Kontrollgruppe.
Die Ergebnisse der Tonaudiometrie deckten ebenfalls keine Unterschiede zwischen den mäßigen Handy-Nutzern (Gruppe 2) und den Kontroll-Personen auf. Allerdings war der Erkennungs-Schwellenwert bei denjenigen, die ungefähr 2 Stunden pro Tag telefonierten höher als bei den moderaten Nutzern und den Kontroll-Personen.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Grad eines Gehör-Verlustes mit einer Langzeit-Exposition bei einem elektromagnetischen Feld verbunden ist, dass durch Handys erzeugt wird.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Kommentierte Artikel

Themenverwandte Artikel