Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Possible attenuation of the G2 DNA damage cell cycle checkpoint in HeLa cells by extremely low frequency (ELF) electromagnetic fields. med./bio.

[Mögliche Abschwächung des G2-DNA-Schaden-Checkpoint-Zellzyklus bei HeLa-Zellen durch extrem niederfrequente elektromagnetische Felder].

Veröffentlicht in: Cancer Cell Int 2002; 2 (1): 3

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vitro-Studie wurde durchgeführt, um die Wirkungen eines extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldes und/oder Gammastrahlung (1, 3 und 5 Gy) auf die Zellzyklus-Kontrolle in menschlichen Zervix-Karzinom-Zellen zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Ein DNA-Schaden in Zellen kann durch sogenannte "Zellzyklus-Checkpoints" (Kontrollpunkt) erkannt und der Zellzyklus daraufhin gestoppt werden. Die untersuchte Zelllinie ermöglicht die Analyse des Checkpoints der G2-Phase. Der Checkpoint der G2-Phase hindert Zellen mit beschädigten Chromosomen in die Mitose einzutreten. Der Verlust von Checkpoint-Kontrolle ist charakteristisch für eine onkogene Transformation.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: im Artikel nicht angegeben

Allgemeine Informationen

Cells were subjected to the following conditions at 37°C in a 5% CO2/air atmosphere: Group 1: control group, Group 2: no irradiation but exposed to MF, Group 3: irradiated with (137)CS at 1-5 Gy and no EMF exposure, Group 4: irradiated with (137)CS at 1-5 Gy and exposed to MF.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer im Artikel nicht angegeben
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau MF perpendicular to the cell monolayers.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo The exposure system was housed in a 37°C hot room.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT Effektivwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Zellen, die nur bei dem extrem niederfrequenten Feld exponiert wurden, zeigten im Vergleich zur Kontrollgruppe keine Wirkung im Ablauf der Zellteilung. Zellen, die nur bei Gammastrahlung exponiert wurden, gewannen langsam die Fähigkeit zurück, in die Mitose einzutreten und diese zu vollenden, waren aber beachtlich verzögert im Vergleich zur Kontrollgruppe und der elektromagnetischen Feld exponierten Gruppe. Ko-exponierte Zellen (elektromagnetisches Feld und Gammastrahlung) verhielten sich mit einer beachtlichen Verzögerung im Fortschreiten der Mitose ähnlich. Allerdings traten die ko-exponierten Zellen eher in die G1-Phase ein als die nur bei Gammastrahlung exponierten Zellen. Dies wäre konsistent mit einer verringerten Kontrolle des Checkpoints der G2-Phase. Diese Wirkung wurde mit Anstieg der Gammastrahlung-Dosis stärker.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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