Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Immunotropic influence of 900 MHz microwave GSM signal on human blood immune cells activated in vitro. med./bio.

[Immunotroper Einfluss eines 900 MHz-Mikrowellen-GSM-Signals auf humane Blut-Immunzellen, die in vitro aktiviert wurden].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2006; 25 (1): 45-51

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die Autoren untersuchten, wie aktive Zellen, die zum Beispiel in vitro mit Mitogenen stimuliert wurden und in die G1-Phase und S-Phase eintreten, auf eine Mikrowellen-Exposition reagieren würden.

Hintergrund/weitere Details

Die Zellen wurden mit Phytohämagglutinin oder mit Concanavalin A stimuliert.
Die Zellen wurden direkt nach Eintritt in die G1-Phase (erster Tag der Exposition) exponiert, dann wieder, wenn der Großteil der Zellen, die auf das Mitogen reagiert haben, in die S-Phase eintrat (zweiter Tag der Exposition) und schließlich, als die reagierenden Zellen die G2-Phase und die Mitose erreichten (dritter Tag der Exposition).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 15 min am Anfang jeden Tages, für 3 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 15 min am Anfang jeden Tages, für 3 Tage
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 577 µs
Folgefrequenz 217 Hz
Zusatzinfo

GSM system

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 6 cm
Kammer A miniature anechoic chamber of 23 x 23 x 23 cm internal dimensions was located inside an incubator.
Aufbau A microplate with cultured cells was placed in the middle of the chamber with a mobile phone on the floor.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
elektrische Feldstärke 27 V/m - gemessen - ±15%
Leistungsflussdichte 1,93 W/m² - gemessen - -
SAR 0,024 W/kg - berechnet und gemessen - -

Referenzartikel

  • Dabrowski MP et al. (2003): Immunotropic effects in cultured human blood mononuclear cells pre-exposed to low-level 1300 MHz pulse-modulated microwave field

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Periphere einkernige Zellen des Bluts, die bei Mikrowellen exponiert wurden, zeigten eine signifikant größere Reaktion auf Mitogene und eine höhere immunogene Aktivität von Monozyten als die Kontroll-Kulturen. Die proliferative Reaktion von T-Lymphozyten, die bei Mikrowellen exponiert wurden, war signifikant erhöht.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Immun-Aktivität der reagierenden Lymphozyten und Monozyten durch 900 MHz-Mikrowellen verstärkt werden kann.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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