Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of global system for mobile communication (GSM) microwave exposure on blood-brain barrier permeability in rat. med./bio.

[Wirkungen von GSM Mikrowellen-Befeldung auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke der Ratte].

Veröffentlicht in: Acta Neuropathol 1997; 94 (5): 465-470

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die unmittelbaren und späten Effekte einer vierstündigen Mikrowellen-Exposition auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke analysiert werden unter Nutzung eines Expositionssystems, das die Absorptionseigenschaften eines Handys (900 MHz-Betrieb) in den Köpfen von Ratten simuliert, die in einer ortsfesten Position zur Antenne gehalten werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h
Exposition 2: 900 MHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h
Modulation
Modulationsart gepulst
Folgefrequenz 217 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • central antenna, for details see reference article
Kammer Plexiglas carousel
Aufbau Rats were restrained in plastic tubes mounted circularly in a Plexiglas carousel with the head towards the antenna.
Zusatzinfo As negative control two groups were used: a freely moving control group and a sham exposed group which was restrained for 4 h in the exposure system. As positive controls, focal BBB disturbances were produced in two rats by cold injury.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,3 W/kg Mittelwert über Masse nicht spezifiziert Gehirn -
SAR 1,5 W/kg Mittelwert über Masse nicht spezifiziert Gehirn -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 7,5 W/kg Mittelwert über Masse nicht spezifiziert Gehirn -

Referenzartikel

  • Fritze K et al. (1997): Effect of global system for mobile communication microwave exposure on the genomic response of the rat brain.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Der Anstieg der Extravasationen von Serum-Albumin nach Mikrowellen-Exposition erreichte nur in der Gruppe, die beim höchsten SAR-Wert von 7.5 W/kg befeldet wurde, eine Signifikanz. Histologische Verwundung wurde in keinem der untersuchten Gehirne beobachtet. Die Studie zeigt, dass es unwahrscheinlich ist, dass eine Mikrowellen-Befeldung im Frequenz- und Intensitätsbereich von Handys krankhafte, signifikante Änderungen in der Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erzeugt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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