Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Gene expression in human breast epithelial cells exposed to 60 Hz magnetic fields. med./bio.

[Genexpression bei menschlichen Brust-Epithel-Zellen, die mit 60 Hz-Magnetfeldern exponiert wurden].

Veröffentlicht in: Carcinogenesis 1999; 20 (8): 1633-1636

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte beurteilt werden, inwiefern die Exposition bei elektromagnetischen Feldern Auswirkungen auf die Onkogen-Expression bei menschlichen Brust-Epithel-Zellen (transformiert und nicht-transformiert) hat.

Hintergrund/weitere Details

Um mögliche copromotierende Wirkungen des elektromagnetischen Feldes auf die c-myc-Expression bei den menschlichen Brust-Zell-Modellen zu beschreiben, wurden die Zellen mit dem Tumorpromotor TPA alleine oder unter Ko-Exposition (elektromagnetisches Feld plus TPA) behandelt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 20 min, 1 h, 4 h oder 24 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Polarisation
Expositionsdauer 20 min, 1 h, 4 h oder 24 h
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • insulated acrylic chamber sourrounded by a pair of nested Merritt coils
Kammer incubator with insulated acrylic chamber sourrounded by a pair of nested Merritt coils insulated acrylic cell stock chamber
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT Maximum s. Bemerkungen - 0.01; 0.1; 1 mT

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition bei dem elektromagnetischen Feld und die Ko-Exposition (elektromagnetisches Feld plus TPA) hatten keine statisitisch signifikanten Auswirkungen auf die Expression der untersuchten Gene bei keinem der menschlichen Brust-Zell-Modelle.
Diese Daten zeigen, dass das elektromagnetische Feld wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Brustkrebs-Induktion über eine Veränderung der Genexpression dieser Gene ausübt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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