Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Genotoxic hazard evaluation in welders occupationally exposed to extremely low-frequency magnetic fields (ELF-MF). med./bio.

[Genotoxische Gefährdungs-Abschätzung bei Schweißern, die beruflich bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern (ELF-MF) exponiert sind].

Veröffentlicht in: Int J Hyg Environ Health 2011; 215 (1): 68-75

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine zytogenetische Beobachtungsstudie in einer Gruppe von Schweißern durchgeführt, um das genotoxische Risiko einer beruflichen Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Mikronuklei und Schwesterchromatid-Austausch wurden bei 21 Arbeitern zweier metallverarbeitender Betriebe in Italien analysiert, die langzeitlich bei 50 Hz-Magnetfeldern während des Elektroschweißens exponiert waren. 21 nicht-exponierte Blut-Spender dienten als Referenzgruppe.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: während der Arbeitsschicht (7 - 17 Uhr)

Allgemeine Informationen

Individual exposure assessment in 21 workers of two metal-working companies.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer während der Arbeitsschicht (7 - 17 Uhr)
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • electric arc welding apparatus
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,03 µT Minimum gemessen - -
magnetische Flussdichte 345,06 µT Maximum gemessen - -
magnetische Flussdichte 7,81 µT Mittelwert berechnet - ± 1,7 µT (gesamte Population)

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Mikronuklei-Häufigkeit war bei den exponierten Arbeitern signifikant höher als bei den Kontrollen. Im Gegensatz dazu zeigten die Daten ebenfalls eine signifikante Verminderung beim Schwesterchromatid-Austausch bei den exponierten Personen im Vergleich zu den Kontrollen. Die proliferative Rate und der Zytokinese-Block-Proliferationsindex waren bei beiden Gruppen ähnlich.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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