Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The influence of 950 MHz magnetic field (mobile phone radiation) on sex organ and adrenal functions of male rabbits. med./bio.

[Der Einfluss von 950 MHz-Magnetfeld (Handy-Befeldung) auf Geschlechtsorgan- und Nebennieren-Funktionen bei männlichen Kaninchen].

Veröffentlicht in: Afr J Biochem Res 2011; 5 (2): 65-68

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss von verschieden starken elektromagnetischen Feldern (3 und 6 W, 950 MHz) auf den Gehalt an Testosteron, follikelstimulierendem Hormon und Cortisol bei männlichen Kaninchen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

18 männliche Kaninchen wurden in drei Gruppen eingeteilt: Schein-Exposition, Exposition bei 3 W und 6 W.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 950 MHz
Expositionsdauer: 2 h/Tag für zwei Wochen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 950 MHz
Typ
Expositionsdauer 2 h/Tag für zwei Wochen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Monopolantenne
Kammer radiation chamber
Aufbau 18 rabbits in animal houses divided into three groups: sham, 3 W and 6 W exposure
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 3 W - - - -
Leistung 6 W - - - während der Sprechphase

Referenzartikel

  • Khavanin A et al. (2008): [Comparison of antioxidant capacity changes in rabbit blood after disconnected exposure to mobile phone microwave].
  • Khavanin A et al. (2007): Investigation of biological effect of microwave mobile phone on antioxidant in rabbit blood.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten eine Abnahme des Testosteron-Gehalts in beiden Expositions-Gruppen (3 und 6 W). In der 6 W-Gruppe war der Gehalt an follikelstimulierendem Hormon im Vergleich zur 3 W-Gruppe erhöht. Es wurde in keiner Gruppe ein Unterschied im Cortisol-Gehalt festgestellt.
(Anmerkung EMF-Portal: Die Angaben zum follikelstimulierenden Hormon sind im Abstract, Text und in Tabelle 2 dieser Studie widersprüchlich, siehe Volltext.)

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel