Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of 3G Cell Phone Exposure with Computer Controlled 2-D Stepper Motor on Non-thermal Activation of the hsp27/p38MAPK Stress Pathway in Rat Brain. med./bio.

[Einfluss einer 3G Handy-Exposition mit einem computergesteuerten 2-D-Schrittmotor auf die nicht-thermische Aktivierung des HSP27/p38MAPK Stress-Signalwegs im Gehirn von Ratten].

Veröffentlicht in: Cell Biochem Biophys 2014; 68 (2): 347-358

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer Exposition bei einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld, emittiert von einem 3G-Mobiltelefon, auf das Gehirn von jungen Ratten (45 Tage alt) untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Drei Ratten-Gruppen wurden untersucht (n=6 pro Gruppe): 1.) Käfigkontrolle, 2.) Schein-Exposition und 3.) Expositions-Gruppe. Die Experimente wurden dreifach durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2.115 MHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden/Tag für 60 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2.115 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden/Tag für 60 Tage
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Mobiltelefon
  • 3G cellular phone in video calling mode (sending and receiving data)
Kammer each rat was kept seperately in a plexiglas box (215 x 65 x 25 mm) with holes for ventilation
Aufbau active mobile phone was placed on the top of the exposure box and connected with a stepper motor control system; to simulate the non-stationary use of a mobile phone during a call, the mobile phone moved in a way that the angle between mobile phone and horizontal plane changed from 0° to 30° (2° per minute)
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,9 W/kg Mittelwert - - nach Herstellerangaben
SAR 0,26 W/kg - berechnet und gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

In der exponierten Gruppe war der Gehalt an reaktiven Sauerstoffspezies, der DNA-Schaden, die Proteinexpression aller untersuchten Proteine und die Apoptose-Rate im Vergleich zur Schein-Exposition signifikant erhöht. Keine signifikanten Unterschiede traten zwischen der Schein-Expositions- und der Käfigkontrolle auf.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Exposition bei einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld, emittiert von einem 3G-Mobiltelefon, eine schädliche Wirkung auf das Gehirn von jungen Ratten haben könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel