Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of extremely low-frequency magnetotherapy on proliferation of human dermal fibroblasts. med./bio.

[Wirkungen einer extrem niederfrequenten Magnettherapie auf die Proliferation von menschlichen Fibroblasten der Haut].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2016; 35 (4): 343-352

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer Exposition von menschlichen Fibroblasten der Haut bei 5 Hz- und 50 Hz-Magnetfeldern auf die Zellproliferation, Zellmorphologie und die Zytoskelett-Organisation untersucht werden, um mehr über die zellulären Mechanismen zu erfahren, die den Wirkungen von therapeutischen ELF-Anwendungen zugrunde liegen.

Hintergrund/weitere Details

Jede Gruppe wurde unmittelbar nach der Exposition und 24 Stunden danach untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 5 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden
Exposition 2: 5 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden
Exposition 3: 5 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden
Exposition 4: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden
Exposition 5: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden
Exposition 6: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1,5 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 5 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Spule(n)
  • magnetotherapy device (ASALaser)
Kammer 30 mm petri dishes
Aufbau 4 petri dishes were exposed simultaneously at the center of the coil with homogeneous field distribution; the coil had a diameter of 30 cm and a length of 22 cm; temperature during exposure was stable within 1°C
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,25 mT - gemessen - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 5 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,5 mT - gemessen - -

Exposition 3

Hauptcharakteristika
Frequenz 5 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,8 mT - gemessen - -

Exposition 4

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,5 mT - gemessen - -

Exposition 5

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,8 mT - gemessen - -

Exposition 6

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1,5 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1,6 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

24 Stunden nach der Exposition (aber nicht direkt danach) war die Zellproliferation in den Gruppen mit Exposition 1, 2, 3 und 5 im Vergleich zur Schein-Expositions-Gruppe signifikant reduziert.
Alle anderen Parameter zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Bei der Zytoskelett-Organisation zeigten sich in exponierten Gruppen im Vergleich zur Schein-Exposition leichte Veränderungen in Bezug auf die Tubulin-Verteilung, jedoch waren die Unterschiede statistisch nicht signifikant.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition von menschlichen Fibroblasten der Haut bei 5 Hz- oder 50 Hz-Magnetfeldern die Zellproliferation reduzieren könnte, ohne jedoch die Zelllebensfähigkeit zu beeinflussen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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