Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Observations of mouse fetuses after irradiation with 2.45 GHz microwaves. med./bio.

[Beobachtungen an Feten der Maus nach Befeldung bei 2,45 GHz-Mikrowellen].

Veröffentlicht in: Health Phys 1978; 35 (6): 791-801

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vivo-Studie wurde durchgeführt, um die Wirkungen einer Mikrowellen-Befeldung während der Trächtigkeit von Mäusen auf die Föten zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt wurden 1008 weibliche Mäuse (589 schein-exponiert und 519 Mikrowellen-exponiert) verwendet. Alle trächtigen Mäuse wurden am 18. Tag nach der Begattung getötet und ihre Föten untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 100 min/Tag an bis zu 17 Tagen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 100 min/Tag an bis zu 17 Tagen
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer polycarbonate plastic cage 6 cm on a side, 1.5 mm thick; 1mm thick pvc plastic lid, 6-8 ventilation holes at each side with 5 mm diameter
Aufbau cages placed in styrofoam forms to ensure the exact positioning in the field
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 3,4 mW/cm² Minimum berechnet - 3,4; 13,6; 14; 28 mW/cm²
Leistungsflussdichte 28 mW/cm² Maximum berechnet - -
SAR 4,05 mW/g Mittelwert berechnet nicht spezifiziert 4,05 - 7,37 mW/g

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Mikrowellen-Exposition bei der höchsten Leistungsflussdichte (28 mW/cm2) verminderte signifikant das durchschnittliche Gewicht der lebenden Föten pro Wurf. Bei den exponierten Föten wurde eine signifikant erhöhte Inzidenz an Kranioschisis (Spalt im Cranium, der gewöhnlich mit einer Gehirn-Fehlbildung einhergeht) beobachtet.
Die Exposition der Muttertiere führte bei keiner Leistungsflussdichte zu einer erhöhten Körperkerntemperatur. Deswegen kann ein thermaler Grund als Ursache der beobachteten Wirkungen bei den Föten ausgeschlossen werden.
Es scheint, dass die Mikrowellen in dem verwendeten Bereich fruchtschädigend sein könnten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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