Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Increased frequency of micronucleated exfoliated cells among humans exposed in vivo to mobile telephone radiations. med./bio.

[Erhöhte Mikronuklei-Häufigkeit bei exfolierten Zellen des Menschen, die in vivo unter Mobilfunk-Befeldung exponiert wurden].

Veröffentlicht in: Mutat Res Genet Toxicol Environ Mutagen 2008; 650 (2): 175-180

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese Studie wurde durchgeführt, um die in vivo-Wirkungen einer Mobiltelefon-Befeldung auf die Mikronuklei-Häufigkeit bei durch Abstrich gewonnenen Wangen-Schleimhaut- Zellen exponierter Teilnehmer zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt nahmen 109 gesunde Personen (60 Frauen, 49 Männer, mittleres Alter: 24 Jahre) an der Studie teil, von denen 85 regelmäßige Mobiltelefon-Nutzer mit einer mittleren Dauer der Mobiltelefon-Exposition von 2,35 Jahren und mit einer durchschnittlichen täglichen Expositionsdauer von 61 Minuten waren. Die Kontrollgruppe bestand aus 24 Nicht-Mobiltelefon-Anwendern.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Es sind keine Details zur Befeldung verfügbar.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die mittlere Häufigkeit von Zellen mit Mikronuklei und die Gesamtzahl an Mikronuklei waren statistisch signifikant höher in der Expositions-Gruppe als in der Kontrollgruppe. Ein leichter, aber statistisch nicht signifikanter Anstieg wurde für den Mittelwert an binukleären Zellen festgestellt. Die Expositions-Dauer und die Häufigkeit von Zellen mit Mikronuklei/Gesamtzahl an Mikronuklei korrelierten in den ersten Jahren positiv. Ab einer Exposition von mehr als vier Jahren kam es zu einem leichten Abfall bei diesen Parametern.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Replikationsstudien

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