Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Chromosomal damage in human diploid fibroblasts by intermittent exposure to extremely low-frequency electromagnetic fields. med./bio.

[Chromosomen-Schaden bei menschlichen diploiden Fibroblasten durch intermittierende Exposition mit extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern].

Veröffentlicht in: Mutat Res Genet Toxicol Environ Mutagen 2005; 585 (1-2): 43-49

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung intermittierender extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder auf die Induktion von Mikronuklei und Chromosomenaberrationen in kultivierten Fibroblasten des Menschen untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: intermittierend, 5 an/10 min aus für 2 bis 24 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer intermittierend, 5 an/10 min aus für 2 bis 24 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two four coil system
Aufbau Each coil system was placed in a µ-metal box with the current in the coils switched parallel for exposure or anti-parallel for sham exposure. Both systems were placed in an incubator maintained at 37°C.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT nicht spezifiziert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition bei extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern führte zu einer Zeit-abhängigen Erhöhung der Mikronuklei, die nach 10 Stunden bei einer magnetischen Flussdichte von 1 mT signifikant wurde. Nach ungefähr 15 Stunden wurde ein konstanter Wert erreicht, der dreimal so groß war wie der Ausgangswert. Außerdem waren die Chromosomenaberrationen um das 10-fache der Ausgangswerte erhöht.
Die Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass intermittierende extrem niederfrequente elektromagnetische Felder ein klastogenes Potenzial haben, das zu beachtlichen Chromosomen-Schäden in sich teilenden Zellen führt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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