Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of long-term 50 Hz magnetic field exposure on the micro nucleated polychromatic erythrocyte and blood lymphocyte frequency and argyrophilic nucleolar organizer regions in lymphocytes of mice. med./bio.

[Wirkungen einer anhaltenden 50 Hz-Magnetfeld-Exposition auf die Häufigkeit mikronukleärer polychromatischer Erythrozyten und Blut-Lymphozyten und die argyrophilen Nukleolus-organisierenden Regionen in den Lymphozyten von Mäusen].

Veröffentlicht in: Neuro Endocrinol Lett 2010; 31 (2): 208-214

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen von 50 Hz-Magnetfeldern mit unterschiedlichen magnetischen Flussdichten auf die Fläche des Zellkerns, einige Paramter der Silber-Färbung von Nukleolus-Organizer-Regionen (AgNOR) und die Häufigkeit mikronukleärer polychromatischer Erythrozyten und peripherer Blut-Lymphozyten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

120 Mäuse wurden in sechs Gruppen (jede Gruppe n=20) für die Schein-Exposition und fünf unterschiedliche magnetische Flussdichten aufgeteilt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 40 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 40 Tage
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau six solenoids, each consisting of 300 turns of insulated copper wire wound in a single layer on a 32 cm diameter cylindrical plastic core; 10 animals of the same sex housed in one plastic cage; cage placed in the center of the solenoid
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 5 µT Effektivwert berechnet - 1, 2, 3, 4, 5 µT

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die extrem niederfrequente elektromagnetische Feld-Exposition verursachte im Vergleich zur schein-exponierten Kontrollgruppe eine nichtlineare Abnahme der Nukleus-Fläche. Ein starker Abfall trat bei der AgNOR-Fläche bei der 1 µT-Gruppe auf und die Daten zeigten eine regelmäßige Zunahme mit ansteigenden magnetischen Flussdichten. Das elektromagnetische Feld veränderte nicht die durchschnittliche Anzahl der AgNOR pro Nukleus der Gruppen. Die relative AgNOR-Fläche hatte den höchsten Wert bei der 1 µT-Expositions-Gruppe und der Wert war dem der 5 µT-Gruppe ähnlich. Die anderen Gruppen hatten signifikant geringere Werte, die dem Kontrollwert sehr ähnlich waren.
Die Magnetfeld-Exposition jeglicher Stärke beeinflusste nicht signifikant die Häufigkeit mikronukleärer Blutzellen. Dennoch tendierte die Mikronukleus-Anzahl pro Lymphozyt zu einem Anstieg bei höheren magnetischen Flussdichten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass 50 Hz-Magnetfelder mit Stärken von ≤ 5 µT keine genotoxischen Wirkungen bei der Maus verursachen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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