Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of electromagnetic radiofrequency radiation on the rats' brain, liver and kidney cells measured by comet assay. med./bio.

[Wirkung elektromagnetischer hochfrequenter Befeldung auf Gehirn-, Leber- und Nieren-Zellen der Ratte, gemessen mit Hilfe des Comet-Assays].

Veröffentlicht in: Coll Antropol 2011; 35 (4): 1259-1264

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten DNA-Schäden in Gehirn, Leber und Niere der Ratte nach einer Hochfrequenz-Befeldung bei 915 MHz untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Ratten wurden für je eine Stunde an vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen exponiert oder schein-exponiert (n=9 pro Gruppe). Direkt nach der letzten Exposition wurden die Ratten getötet und Proben der Organe für den Komet-Assay entnommen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 915 MHz
Expositionsdauer: 1 Stunde/Tag , 7 Tage/Woche über 2 Wochen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 915 MHz
Expositionsdauer 1 Stunde/Tag , 7 Tage/Woche über 2 Wochen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Plexiglas cage: 25 cm x 7,5 cm x 7,5 cm; no free movement during irradiation due to cage dimensions
Aufbau each animal was placed inside an individual cage and then put into the GTEM cell for irradiation
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo signal generator, signal amplifier and signal modulator were employed
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 2,4 W/m² - - - entspricht einer Ganzkörper-SAR-Rate von 0,6 W/kg
elektrische Feldstärke 30 V/m - - - einheitlich für den ganzen Körper

Referenzartikel

  • Zhao TY et al. (2007): Exposure to cell phone radiation up-regulates apoptosis genes in primary cultures of neurons and astrocytes.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die durchschnittliche Schweif-Länge für Leber und Niere war in der exponierten Gruppe signifikant länger als in der der schein-exponierten Gruppe. Es wurde kein Unterschied in der Schweif-Länge für das Gehirn zwischen exponierter und schein-exponierter Gruppe festgestellt. Die Unterschiede in der Schweif-Intensität zwischen exponierter und schein-exponierter Gruppe waren nicht signifikant.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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