Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of head-only exposure of rats to GSM-900 on blood-brain barrier permeability and neuronal degeneration. med./bio.

[Wirkungen einer alleinigen Kopf-Exposition von Ratten bei GSM900 auf die Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke und auf die neuronale Degeneration].

Veröffentlicht in: Radiat Res 2009; 172 (3): 359-367

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Das Ziel der Studie war es, eine Bestätigungsstudie zu Salford et al. 2003 unter gut-kontrollierten Bedingungen (Alter und Geschlecht der Tiere, Tier-Anlage, Gewöhnung an die Bewegungseinschränkung, Expositions-Bedingungen) durchzuführen und somit die Wirkungen einer Hochfrequenz-Exposition auf die Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke und auf die Neuron-Degeneration zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Fünf Gruppen mit 16 Ratten wurden bei SAR-Werten von 0, 0.14 und 2.0 W/kg exponiert. Käfigkontrollen (n=8) und Positivkontrollen (die einem Kälteschock unterworfen wurden, um einen Hirn-Schaden zu induzieren; n=10) wurden ebenfalls durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau during exposure rats kept in a cylinder with a cone of Plexiglas
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,14 W/kg Mittelwert über Masse - Gehirn -
SAR 2 W/kg Mittelwert über Masse - Gehirn -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition der Ratten-Gehirne induzierte bei den beiden SAR-Werten weder eine neuronale Degeneration, eine neuronale Apoptose noch eine Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke. Die Ergebnisse unterscheiden sich von der Salford et al. 2003-Studie, sogar bei dem höheren SAR-Wert von 2 W/kg, d.h. der zehnmal höher als der Maximalwert war, der von der Schwedischen Gruppe verwendet wurde.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass unter diesen Expositions-Bedingungen bei Werten bis zum Standard-Grenzwert für die lokale Exposition für die Allgemeinbevölkerung eine GSM900-Befeldung keinen Hirn-Schaden erzeugt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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