Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Neonatal mouse brain exposure to mobile telephony and effect on blood-brain barrier permeability. med./bio.

[Mobilfunk-Exposition des Gehirns neugeborener Mäuse und Wirkung auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke].

Veröffentlicht in: Pathology 2006; 38 (3): 262-263

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer Handy-Exposition auf die Blut-Hirn-Schranken-Permeabilität in den Gehirnen von neugeborenen (neonatalen) Mäusen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Eine positive Kontroll-Gruppe mit Cadmium-induziertem Blut-Hirn-Schranken-Schaden wurde ebenfalls eingeschlossen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 60 min/Tag, für 7 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 60 min/Tag, für 7 Tage
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,6 ms
Folgefrequenz 217 Hz
Zusatzinfo

similar to GSM

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau The exposure system consisted of a cylindrical parallel plate with mice restrained motionless in clear Perspex tubes arranged radially around the antenna [Finnie et al., 2001].
Scheinexposition Eine Scheinexposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo A non-exposed, freely moving, cage control group without handling was also included.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 4 W/kg Mittelwert über Masse nicht spezifiziert Ganzkörper -

Referenzartikel

  • Finnie JW et al. (2001): Effect of global system for mobile communication (gsm)-like radiofrequency fields on vascular permeability in mouse brain.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurde keine Albumin-Extravasation (Austritt) in den Gehirnen exponierter Mäuse oder der Kontroll-Mäuse (schein-exponiert und frei-bewegliche Käfig-Kontroll-Mäuse) gefunden. Im Gegensatz dazu wurde bei den Mäusen der Positivkontrolle eine erhebliche Albumin-Extravasation gefunden.
Es scheint, dass die Exposition bei Mobilfunk-typischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern im sich entwicklenden Mäuse-Gehirn keine Störungen der Blut-Hirn-Schranken-Intaktheit verursacht.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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