Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Increased protein synthesis by cells exposed to a 1,800-MHz radio-frequency mobile phone electromagnetic field, detected by proteome profiling. med./bio.

[Erhöhte Protein-Synthese bei Zellen, die bei einem 1800 MHz hochfrequenten elektromagnetischen Mobiltelefon-Feld exponiert wurden, nachgewiesen durch ein Proteom-Profil].

Veröffentlicht in: Int Arch Occup Environ Health 2010; 83 (6): 691-702

Ziel der Studie (lt. Autor)

Um zu bewerten, ob oder ob nicht eine schwache hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition, die mit der Nutzung von Handys verbunden ist, menschliche Zellen beeinflussen kann, verwendeten die Autoren eine sensitive Proteom-Analyse, um die Veränderungen in der Proteinbiosynthese in kultivierten menschlichen Zellen zu untersuchen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 1.800 MHz
Expositionsdauer: 5 min an - 10 min aus während 8 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 1.800 MHz
Typ
Expositionsdauer 5 min an - 10 min aus während 8 h
Zusatzinfo exposure with a signal mix of 66% GSM basic (talking mode) 34 % GSM-DTX (listening mode)
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 2 W/kg - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Eine achtstündige Exposition bei dem elektromagnetischen Feld verursachte einen signifikanten Anstieg in der Proteinexpression in den Jurkat-Zellen und den menschlichen Fibroblasten, und in einem geringeren Ausmaß in den aktivierten menschlichen Leukozyten. Quieszente (metabolisch inaktive) Leukozyten reagierten nicht nachweisbar auf die Hochfrequenz-Exposition. Die erhöhte Proteinexpression war innerhalb von zwei Stunden vollständig reversibel. Da die Hochfrequenz-Exposition einen Temperatur-Anstieg von weniger als 0,15°C induzierte, vermuten die Autoren, dass die beobachtete zelluläre Reaktion ein sogenannter athermischer Effekt ist. Mögliche Mechanismen und Erklärungen werden diskutiert.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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