Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Influence of an Extremely Low Frequency Magnetic Field (ELF-EMF) on Antioxidative Vitamin E Properties in AT478 Murine Squamous Cell Carcinoma Culture In Vitro med./bio.

[Einfluss eines extrem niederfrequenten Magnetfelds (ELF-EMF) auf die Antioxidationsmittel-Eigenschaften von Vitamin E in der murinen Plattenepithelkarzinom-Kultur AT478 in vitro]

Veröffentlicht in: Int J Toxicol 2010; 29 (2): 221-230

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder und der Zugabe von Antioxidationsmitteln (Vitamin E), alleine oder in Kombination, auf die antioxidativen Enzymaktivitäten und den Grad der Lipidperoxidation in einer Karzinom-Zelllinie in vitro untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 3 Hz–3 kHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 16 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 3 Hz–3 kHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 16 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • MRS 2000 device
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,11 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Nach Vitamin E-Behandlung war die antioxidative Enzymaktivität, im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe, erhöht. Im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöhte die extrem niederfrequente elektromagnetische Feld-Exposition, alleine oder in Kombination mit Vitamin E, sowohl die Superoxid-Dismutase-Enzymaktivitäten als auch die Glutathionperoxidase-Enzymaktivität.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass extrem niederfrequente elektromagnetische Felder die antioxidativen Enzymaktivitäten in AT478-Tumor-Zellen verändern. Die Studie bestätigt die Rolle von Vitamin E bei der Verminderung der Empfindlichkeit der Lipidperoxidation (verminderte Malondialdehyd-Werte).
Weitere Studien sollten durchgeführt werden, um den Einfluss von extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern und Vitamin E auf die Zellproliferations-Prozesse und die Chemosensitivität von Krebs-Zellen auf üblicherweise verwendete Zytostatika zu untersuchen, die einen durch reaktive Sauerstoffspezies-vermittelten Schaden verursachen (d.h. hohe Werte der Glutathionperoxidase in Krebs-Zellen führen zu einem Überleben der Krebs-Zellen, da Wasserstoffperoxid wirksam entfernt wird).

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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