Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Pre-Exposure to 50 Hz Magnetic Fields Modifies Menadione-Induced Genotoxic Effects in Human SH-SY5Y Neuroblastoma Cells. med./bio.

[Vorab-Exposition bei 50 Hz-Magnetfeldern modifiziert die durch Menadion-induzierten genotoxischen Wirkungen in SH-SY5Y-Neuroblastom-Zellen].

Veröffentlicht in: PLoS One 2011; 6 (3): e18021

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte das Ausmaß des chemisch-induzierten genetischen Schadens in menschlichen SH-SY5Y-Neuroblastom-Zellen untersucht werden, die vorab bei 50 Hz-Magnetfeldern exponiert wurden.

Hintergrund/weitere Details

Zwei verschiedene chemische Substanzen wurden genutzt, um den DNA-Schaden zu induzieren (für drei Stunden nach der Exposition): Menadion als freie Radikal-produzierende Substanz und Methylmethansulfonat als alkylierende Substanz. Menadion und Methylmethansulfonat wurden ebenfalls als Positivkontrolle genutzt (aber in höheren Konzentrationen).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 24 h

Allgemeine Informationen

Cells were exposed in four groups: i) sham exposure ii) MF exposure iii) sham exposure + chemical treatment iv) pre-exposure to MF + chemical treatment chemical treatment either with menadione or with methyl methanesulfonate

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 24 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau pair of 340 mm x 460 mm Helmholtz coils, 220 mm apart, housed inside a temperature-controlled incubator with 5% CO2; cells placed in 55 mm plastic Petri dishes or 48 well plates (micronuclei experiments) in the center of the coil system
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT - gemessen - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Vorab-Expostion bei dem Magnetfeld erhöhte den Menadion-induzierten DNA-Schaden, die DNA-Reparatur-Rate (verminderter DNA-Schaden) und die Mikronukleus-Bildung in den menschlichen SH-SY5Y-Neuroblastom-Zellen. Obwohl die Ergebnisse mit Methylmethansulfonat auf ähnliche Ergebnisse hindeuteten, waren die Unterschiede nicht statistisch signifikant. Es wurden keine Wirkungen nach der alleinigen Magnetfeld-Exposition gefunden.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Daten ihre früheren Ergebnisse bestätigten (Markkanen et al. 2008), die zeigten, dass die Vorab-Exposition bei den Magnetfeldern bei so geringen Werten wie 100 µT die zellulären Reaktionen auf Menadion veränderte und sie zeigten, dass die erhöhte Genotoxizität durch eine solche Interaktion zustandekommt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel