Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Cell type-specific genotoxic effects of intermittent extremely low-frequency electromagnetic fields. med./bio.

[Zelltyp-spezifische genotoxische Wirkungen intermittierender extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder].

Veröffentlicht in: Mutat Res Genet Toxicol Environ Mutagen 2005; 583 (2): 184-188

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob die Exposition bei intermittierenden extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern ähnliche Wirkungen bei Zelltypen anders als menschlichen Fibroblasten verursacht.

Hintergrund/weitere Details

Die Temperatur wurde kontinuierlich überwacht und der Temperatur-Unterschied zwischen den Kammern überstieg nicht 0.3°C.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: intermittierend, 5 min an/10 min aus, für 1 bis 24 Stunden in einstündigen Stufen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer intermittierend, 5 min an/10 min aus, für 1 bis 24 Stunden in einstündigen Stufen
Zusatzinfo vertical magnetic field
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau four coil systems, two coils with 56 windings and two coils with 50 windings; both coil systems were placed inside mu-metal boxes which were then placed in a commercial incubator (5% CO2, 37°C, 95% humidity)
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT nicht spezifiziert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigen, dass die Induktion von DNA-Strangbrüchen durch Exposition bei intermittierenden extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern Zelltyp-spezifisch ist. Die Autoren konnten drei "reagierende" (menschliche Fibroblasten, menschliche Melanozyten, Ratten-Granulosazellen) und drei "nicht-reagierende" (menschliche Lymphozyten, menschliche Monozyten, menschliche Skelettmuskel-Zellen) Zelltypen identifizieren, was die Signifikanz der Zell-Systeme aufzeigt, die bei der Untersuchung genotoxischer Wirkungen genutzt werden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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