Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Combined exposure to extremely low frequency (ELF) magnetic fields and chemical mutagens: Lack of genotoxic effects in human lymphocytes med./bio.

[Kombinierte Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern und chemischen Mutagenen: Mangel an genotoxischen Effekten bei menschlichen Lymphozyten].

Veröffentlicht in: Electro Magnetobiol 2001; 20 (3): 331-341

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vitro-Studie wurde durchgeführt, um die Induktion genotoxischer und cytotoxischer Effekte unter Ko-Exposition bei sinusförmigen 50 Hz-Magnetfeldern und chemischem Mutagen bei menschlichen Lymphozyten zu untersuchen.

Hintergrund/weitere Details

Die Blut-Proben wurden 10 gesunden Nichtrauchern im Alter von 27 bis 58 Jahren entnommen. Mitomycin C (25 und 50 ng/ml) und Hydrochinon (60 µM) wurden als chemische Mutagene verwendet.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Incubator
Aufbau Plexiglas layer in middle of coil structure hosted the samples in cylindrical culture flasks (10 cm diameter, 4 cm high).
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT Effektivwert gemessen - -

Referenzartikel

  • Scarfi MR et al. (1999): Micronucleus frequency and cell proliferation in human lymphocytes exposed to 50 Hz sinusoidal magnetic fields.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die alleinige Magnetfeld-Exposition beeinflusste die Mikronukleus-Inzidenz nicht, aber ein leichter Anstieg in der Zellproliferation konnte beobachtet werden.
Die Ko-Exposition steigerte den Schaden durch die alleinigen Behandlungen mit den chemischen Mutagenen nicht weiter, weder in der Genotoxizität (Mikronuklei-Bildung) noch in der Zellproliferation.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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