Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of aluminum and extremely low frequency electromagnetic radiation on oxidative stress and memory in brain of mice. med./bio.

[Wirkungen von Aluminium und extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern auf oxidativen Stress im Gehirn und das Gedächtnis von Mäusen].

Veröffentlicht in: Biol Trace Elem Res 2013; 156 (1-3): 243-252

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die synergistische Wirkung von Aluminium und extrem niederfrequenten Magnetfeldern auf oxidativen Stress und das Gedächtnis bei Mäusen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

60 männliche Mäuse wurden zufällig auf vier Gruppen verteilt: 1.) Kontrollgruppe, 2.) extrem niederfrequente Magnetfeld-Gruppe, 3.) Aluminium-Gruppe (200 mg Aluminium pro kg Körpergewicht) und 4.) "extrem niederfrequente Magnetfeld + Aluminium"-Gruppe.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: 4 h täglich an 6 Tagen pro Woche über 8 Wochen

Allgemeine Informationen

60 male mice were divided into four groups: 1) control group 2) extremely low frequency-magnetic field group 3) load aluminum group (200 mg aluminum/kg) 4) "extremely low frequency-magnetic field + aluminum" group

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 4 h täglich an 6 Tagen pro Woche über 8 Wochen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer the animal cage was placed inside the coil and remained constant during the stimulation
Aufbau Helmholtz coil composed of copper wire
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT räumlicher Mittelwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Nach 8 Wochen der Behandlung wiesen die Mäuse der experimentellen Gruppen (Gruppen 2-4) eine Störung des Gedächtnisses auf (im Morris-Wasserlabyrinth war die Flucht-Latenzzeit auf die Plattform verlängert und der Prozentsatz der verbrachten Zeit im Quadranten der Plattform verringert). Zusätzlich wurden in den experimentellen Gruppen pathologische Abweichungen einschließlich des neuronalen Zell-Verlusts und der Überexpression des phosphorylierten Tau-Proteins im Hippokampus und in der Hirnrinde gefunden. Die Daten zeigten eine statistisch signifikante Abnahme der Superoxid-Dismutase-Aktivität und einen Anstieg der Malondialdehyd-Gehalte in den drei experimentellen Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Die Behandlung mit dem Magnetfeld + Aluminium verursachte nicht mehr Schaden als das Magnetfeld oder Aluminium alleine (d.h. es gab keine synergistische Wirkung).
Insgesamt könnten sowohl Aluminium wie auch ein extrem niederfrequentes Magnetfeld das Gedächtnis und die pro-oxidative Funktion bei Mäusen beeinflussen. Es gab jedoch keine Evidenz für eine Verbindung zwischen einer extrem niederfrequenten Magnetfeld-Exposition und einem Aluminium-Überschuss.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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