Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Extremely low frequency magnetic field induces oxidative stress in mouse cerebellum. med./bio.

[Extrem niederfrequentes Magnetfeld induziert oxidativen Stress im Maus-Kleinhirn].

Veröffentlicht in: Gen Physiol Biophys 2011; 30 (4): 415-421

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob ein extrem niederfrequentes Magnetfeld Lipidperoxidation und reaktive Sauerstoffspezies im Kleinhirn von Mäusen induziert.

Hintergrund/weitere Details

20 Mäuse wurden in eine Expositions-Gruppe und eine Schein-Expositions-Gruppe aufgeteilt (jede Gruppe n=10).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Expositionsdauer: drei Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Expositionsdauer drei Stunden
Expositionsaufbau
Aufbau mice were kept inside their cages during exposure
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2,3 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Nach Exposition bei dem extrem niederfrequenten 60 Hz-Magnetfeld von 2,3 mT für drei Stunden gab es eine signifikante Erhöhung in den Malondialdehyd- und Hydroxyl-Radikal-Gehalten. Die Exposition induzierte gleichzeitig eine signifikante Erhöhung der Superoxid-Dismutase-Enzymaktivität ohne eine Veränderung der Glutathionperoxidase-Enzymaktivität. Während die Glutathion-Gehalte nicht verändert waren, wurde der Ascorbinsäure-Gehalt durch die extrem niederfrequente Magnetfeld-Exposition signifikant vermindert.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das extrem niederfrequente Magnetfeld oxidativen Stress im Kleinhirn von Mäuse induzieren kann.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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