Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of extremely low frequency magnetic field on anxiety level and spatial memory of adult rats. med./bio.

[Wirkungen eines extrem niederfrequenten Magnetfelds auf den Angst-Level und das räumliche Gedächtnis von adulten Ratten].

Veröffentlicht in: Chin Med J (Engl) 2011; 124 (20): 3362-3366

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer chronischen Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern auf das Angst-Niveau und räumliche Gedächtnis von adulten Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

30 Ratten wurden in drei Gruppen aufgeteilt (jede Gruppe n=10): 1.) Kontrollgruppe, 2.) Expositions-Gruppe (1h/Tag), 3.) Expositions-Gruppe (4h/Tag).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h/Tag oder 4 h/Tag, 7 Tagen/Woche während 4 Wochen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h/Tag oder 4 h/Tag, 7 Tagen/Woche während 4 Wochen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau pair of Helmholtz coils with a diameter of 80 cm and a separation of 40 cm; rats placed in plastic cages with organic plastic covers in the center of the coil system
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ratten der dritten Gruppe (exponiert für 4h/Tag) hatten ein verstärktes Angst-ähnliches Verhalten mit einer unveränderten motorischen Aktivität. Im Morris-Wasserlabyrinth wiesen die Ratten derselben Gruppe (4h/Tag) eine verminderte Latenzzeit auf, um die versteckte Plattform zu finden und ein verbessertes Langzeitgedächtnis für die frühere Lokalisierung der Plattform, ohne Veränderungen des Kurzzeitgedächtnisses und der motorischen Aktivität.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine chronische Exposition bei dem extrem niederfrequenten Magnetfeld eine angstauslösende Wirkung auf Ratten hat sowie fördernde Wirkungen auf das räumliche Lernen und auf die langanhaltende Speicherzeit des räumlichen Gedächtnisses.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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