Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Power-frequency magnetic fields and childhood brain tumors: a case-control study in Japan. epidem.

[Netzfrequenz-Magnetfelder und Hirntumoren im Kindesalter: eine Fall-Kontroll-Studie in Japan].

Veröffentlicht in: J Epidemiol 2010; 20 (1): 54-61

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine Fall-Kontroll-Studie in Japan durch geführt, um den Zusammenhang zwischen der Exposition bei Netzfrequenz-Magnetfeldern und Hirntumoren im Kindesalter zu untersuchen.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Magnetfeld im Schlafzimmer: unter 0,1 µT
Gruppe 2 Magnetfeld im Schlafzimmer: 0,1-0,2 µT
Gruppe 3 Magnetfeld im Schlafzimmer: 0,2-0,4 µT
Gruppe 4 Magnetfeld im Schlafzimmer: über 0,4 µT

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 167 -
Teilnehmerzahl 72 189
Anzahl auswertbar 55 99
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Das Risiko für Hirntumor war signifikant erhöht bei Kindern, in deren Schlafzimmern Magnetfeld-Werte von mehr als 0,4 µT gemessen wurden (OR 10,9, KI 1,05 - 113). Ein nicht statistisch signifikant erhöhtes Risiko wurde bei Kindern beobachtet, in deren Schlafzimmer Magnetfeld-Werte von 0,2 - 0,4 µT gemessen wurden (OR 1,58; KI 0,25-9.83).
Die Autoren schlussfolgerten, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Exposition bei Magnetfeldern über 0,4 µT und dem Risiko für Hirntumor im Kindesalter gefunden wurde. Dieser Zusammenhang konnte nicht allein durch Confounding-Faktoren oder Selektionsbias erklärt werden.

Einschränkungen (lt. Autor)

Die Ergebnisse beruhen auf niedrigen Fallzahlen.

Studie gefördert durch

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