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Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Childhood leukemia and magnetic fields in Japan: a case-control study of childhood leukemia and residential power-frequency magnetic fields in Japan.

[Kinderleukämie und Magnetfelder in Japan: Eine Fall-Kontroll-Studie von Kinderleukämie und Magnetfeldern im Frequenzbereich der Stromversorgung in der Wohnumgebung in Japan].

Veröffentlicht in: Int J Cancer 2006; 119 (3): 643-650

Ziel der Studie (lt. Autor)

Zur Untersuchung, ob ein Zusammenhang zwischen Kinder-Leukämie und Magnetfeldern in der Wohnumgebung besteht, wurde eine Fall-Kontroll-Studie in Japan durchgeführt.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:
  • Inzidenz
(Odds Ratio)

Exposition

Abschätzung

  • Messung: 1-wöchige Dauermessung in 30-Sekunden-Intervallen im Kinderschlafzimmer und 5-minütige Spotmessung an verschiedenen Stellen im Haus und außerhalb

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 Magnetfeld im Schlafzimmer: unter 0,1 μT
Gruppe 2 Magnetfeld im Schlafzimmer: 0,1-0,2 μT
Gruppe 3 Magnetfeld im Schlafzimmer: 0,2-0,4 μT
Gruppe 4 Magnetfeld im Schlafzimmer: über 0,4 μT

Population

  • Gruppe:
    • Kinder
  • Alter: 0–15 Jahre
  • Beobachtungszeitraum: 1999-2001
  • Studienort: Japan (Tokyo-, Nagoya-, Kyoto-, Osaka--und Kitakyushu-Großstadtgebiete)

Fallgruppe

Kontrollgruppe

  • Auswahl:
    • populationsbezogen
  • Matching:
    • Geschlecht
    • Alter
    • Region
    • des Wohnorts
    • Fall:Kontrolle = 1:2

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 781 -
Teilnehmerzahl 381 1.097
Teilnehmerrate 49 % 29 %
Anzahl auswertbar 312 603
Sonstiges: 251 Fälle mit ALL, 61 mit AML
Statistische Analysemethode:
  • konditionale logistische Regression

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Nur 6 der 312 Fälle und 5 der 603 Kontrollen waren bei einem Magnetfeld mit mehr als 0,4 μT exponiert. Ein erhöhtes Risiko für akute lymphoblastische Leukämie (ALL) und akute myeloische Leukämie wurde für Kinder gefunden, deren Schlafzimmer ein Magnetfeld von 0,4 μT und mehr hatte.

Einschränkungen (lt. Autor)

Die Autoren sind der Ansicht, dass die Ergebnisse nicht alleine auf Bias zurückzuführen sind, sie könnten jedoch auf Zufall beruhen.

Studie gefördert durch

  • Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology, Japan

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