Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Maternal exposure to magnetic fields from high-voltage power lines and the risk of birth defects. epidem.

[Mütterliche Exposition bei Magnetfeldern von Hochspannungsfreileitungen und das Risiko von Geburtsfehlern].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2012; 33 (5): 405-409

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde in einer Fall-Kontroll-Studie in Italien untersucht, ob die mütterliche Exposition bei Magnetfeldern von Hochspannungsfreileitungen während der Schwangerschaft das Risiko von Geburtsfehlern bei den Nachkommen erhöht.

Weitere Details

Eine Mutter wurde als exponiert eingestuft, wenn sie in ihrer Wohnung während der frühen Schwangerschaft mit einer Magnetfeld-Stärke von mehr als 0,1 µT exponiert war.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (relatives Risiko (RR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Magnetfeld-Exposition: < 0.1 µT
Gruppe 2 Magnetfeld-Exposition: ≥ 0.1 µT
Gruppe 3 Magnetfeld-Exposition: ≥ 0.2 µT
Gruppe 4 Magnetfeld-Exposition: ≥ 0.4 µT

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 228 228
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Insgesamt hatten 5 Mütter der Kontrollgruppe und 1 Mutter aus der Fallgruppe während der Schwangerschaft in einer Wohnung mit einer Magnetfeld-Stärke von 0,1 µT und mehr im ersten Trimester der Schwangerschaft gewohnt.
Es wurde kein erhöhtes Risiko für die mütterliche Exposition bei Magnetfeldern von Hochspannungsfreileitungen während der frühen Schwangerschaft und dem Risiko für Geburtsfehler bei den Kindern beobachtet (RR 0,2; KI 0,0-2,0).
Die Autoren schlussfolgern, dass die Ergebnisse insgesamt keinen Hinweis für starke Wirkungen eines teratogenen Risikos aufgrund der Exposition bei Magnetfeldern während der frühen Schwangerschaft liefern.

Einschränkungen (lt. Autor)

Die Ergebnisse sollten wegen der geringen Anzahl an exponierten Müttern mit Vorsicht interpretiert werden.

Studie gefördert durch

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