Studientyp: Epidemiologische Studie

High prevalence of gastroschisis in Brazilian triple side border: A socioenvironmental spatial analysis. epidem.

[Hohe Prävalenz von Gastroschisis im brasilianischen Dreiländereck: Eine sozio-ökologische räumliche Analyse].

Veröffentlicht in: PLoS One 2021; 16 (2): e0247863

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Brasilien durchgeführten, ökologischen Studie wurde der mögliche räumliche Zusammenhang zwischen der Wohnnähe der Mutter zu Hochspannungsfreileitungen und anderen sozio-ökologischen Faktoren (mütterliches Alter bei der Geburt, Einkommen, pränatale Versorgung) und Gastroschisis bei Neugeborenen zu untersuchen.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Zensusbezirks und Hochspannungsleitung: ≥ 850 m
Gruppe 2 Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Zensusbezirks und Hochspannungsleitung: < 850 m

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 26.182
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurde Gastroschisis bei 15 Neugeborenen von insgesamt 26.182 Geburten zwischen 2012 und 2017 in Foz do Iguassu festgestellt.
Es wurde keine räumliche Korrelation in den Zensusbezirken in der Verteilung der Gastroschisis beobachtet. Es wurde jedoch gezeigt, dass Zensusbezirke mit Gastroschisis-Fällen eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Nähe zu Hochspannungsleitungen hatten (OR 3,47; KI 1,11-10,79).
Die Autoren schlussfolgerten, dass das Studiendesign es nicht erlaubt, die Kausalität zwischen Hochspannungsleitungen und Gastroschisis zu bestätigen. Jedoch könnten die Ergebnisse ein mögliches Risiko von schwangeren Frauen mit Exposition bei elektromagnetischen Feldern unterstützen.

Studie gefördert durch

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