Studientyp: Epidemiologische Studie

Prenatal exposure to extremely low frequency magnetic field and its impact on fetal growth. epidem.

[Pränatale Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern und deren Wirkungen auf das fötale Wachstum].

Veröffentlicht in: Environ Health 2019; 18 (1): 6

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in China durchgeführten prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Exposition der Mutter bei niederfrequenten Magnetfeldern während der Schwangerschaft und dem fötalen Wachstum ihrer Kinder untersucht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 zeitgewichteter Mittelwert: < 0,063 µT
Gruppe 2 zeitgewichteter Mittelwert: > 0,063 µT
Referenzgruppe 3 Median: < 0,038 µT
Gruppe 4 Median: > 0,038 µT
Referenzgruppe 5 75. Perzentil: < 0,063 µT
Gruppe 6 75. Perzentil: > 0,063 µT

Population

Studiengröße

Typ Wert
Anzahl kontaktiert 250
Teilnehmerzahl 140
Anzahl auswertbar 128
Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Im Vergleich zu Mädchen mit einer niedrigeren pränatalen Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern (Referenzgruppen) hatten Mädchen mit einer höheren Exposition (Gruppen 2,4 und 6) ein niedrigeres Geburtsgewicht, dünnere Hautfalten an Rücken, Trizeps und Bauch und einen geringeren Kopf-, Oberarm- und Bauch-Umfang. Die Ergebnisse waren statistisch signifikant für das Geburtsgewicht und die meisten anderen Wachstumsparameter. Es wurden mit Ausnahme der Hautfaltendicke am Rücken keine signifikanten Unterschiede zwischen den Jungen mit höherer und Jungen mit niedrigerer pränatalen Exposition gefunden.
Die Autoren schlussfolgerten, dass die pränatale Exposition bei stärkeren niederfrequenten Magnetfeldern mit einem verminderten fötalem Wachstum bei Mädchen, jedoch nicht bei Jungen, zusammenhing.

Studie gefördert durch

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