Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Ionizing radiation, cellular telephones and the risk for brain tumours. epidem.

[Ionisierende Strahlung, Mobiltelefone und das Risiko für Hirntumor].

Veröffentlicht in: Eur J Cancer Prev 2001; 10 (6): 523-529

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurden weitere Analysen des Datenmaterials einer schwedischen Fall-Kontroll-Studie (siehe Publikation 1015) zu dem Risiko für Hirntumor und der Nutzung von Mobiltelefonen, Exposition bei ionisierender Strahlung und berufliche Exposition durchgeführt.

Weitere Details

Darüber hinaus gibt es eine weitere ähnliche Analyse des Datenmaterials aus derselben Fall-Kontroll-Studie (Publikation 1015) in der Publikation 6110.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Gruppe 1 Tumor-Lage Gehirnhälfte, ipsilaterale Mobiltelefon-Nutzung
Gruppe 2 Tumor-Lage Gehirnhälfte, kontrailaterale Mobiltelefon-Nutzung
Gruppe 3 Tumor-Lage Gehirnhälfte, ipsi- und kontralaterale Mobiltelefon-Nutzung
Gruppe 4 Tumor-Lage frontal, frontoparietal, parietal oder parieto-okzipital, ipsilaterale Nutzung
Gruppe 5 Tumor-Lage frontal, frontoparietal, parietal oder parieto-okzipital, kontralaterale Nutzung
Gruppe 6 Tumor-Lage frontal, frontoparietal, parietal oder parieto-okzipital, ipsi- und kontralaterale Nutzung
Gruppe 7 Tumor-Lage temporal, okzipital oder temporoparietal, ipsilaterale Nutzung
Gruppe 8 Tumor-Lage temporal, okzipital oder temporoparietal, kontralaterale Nutzung
Gruppe 9 Tumor-Lage temporal, okzipital oder temporoparietal, ipsi- und kontralaterale Nutzung

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 270 -
Anzahl kontaktiert 233 466
Teilnehmerzahl 217 439
Anzahl auswertbar 209 425
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Nur Ergebnisse zu Exposition bei elektromagnetischen Feldern werden hier im EMF-Portal aufgeführt.
Es wurde kein Zusammenhang zwischen Berufen mit möglicher Exposition gegenüber extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern (z.B. Elektriker, Elektroniker oder Telekommunikationsarbeiter) und dem Risiko für Hirntumor gefunden. Das Risiko wurde durch die Nutzung eines Bildschirmgeräts nicht erhöht. Ein erhöhtes Risiko für Hirntumor in der anatomischen Lage mit der höchsten Mikrowellen-Dosis wurde bei ipsilateraler Nutzung eines Mobiltelefons beobachtet.

Einschränkungen (lt. Autor)

Die Ergebnisse zur Mobiltelefon-Exposition basieren auf niedrigen Fallzahlen (13 Fälle) und müssen mit Vorsicht interpretiert werden.

Studie gefördert durch

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