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Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Synoptic Analysis of Epidemiologic Evidence of Brain Cancer Risks from Mobile Communication.

[Synoptische Analyse der epidemiologischen Evidenz des Hirntumor-Risikos durch Mobilkommunikation].

Veröffentlicht in: J Electromagn Anal 2014; 6 (14): 413-424

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine synoptische Analyse zu allen zwischen 2001 und 2014 publizierten Daten in Fall-Kontroll-Studien zum Zusammenhang zwischen der Mobiltelefon-Nutzung und Hirntumor durchgeführt. In diesem neuen synoptischen Ansatz wurden alle vorhandenen Risikoschätzer (Odds Ratios) der identifizierten Studien ohne weitere Selektionskriterien wie die Studiengröße oder Art der Expositions-Abschätzung dargestellt und analysiert.

Weitere Details

Folgende 30 Studien wurden eingeschlossen: Inskip et al. 2001, Auvinen et al. 2002, Christensen et al. 2004, Lönn et al. 2004, Lönn et al. 2005, Hardell et al. 2005, Schoemaker et al. 2005, Hardell et al. 2006, Hepworth et al. 2006, Lönn et al. 2006, Lönn et al. 2006, Schüz et al. 2006, Sadetzki et al. 2007, Schlehofer et al. 2007, Takebayashi et al. 2008, Klaeboe et al. 2007, Hours et al. 2007, Lahkola et al. 2007, Lahkola et al. 2008, Interphone Study Group 2010, Hardell et al. 2011, Interphone Study Group 2011, Sato et al. 2011, Swerdlow al. 2011, Hardell et al. 2013, Hardell et al. 2013, Hardell et al. 2013, Hardell et al. 2013, Moon et al. 2014 und Petterson et al. 2014.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:
  • Inzidenz

Exposition

Population

  • Gruppe:
    • Männer
    • Frauen

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die Beziehung zwischen Odds Ratios aus den Publikationen und 1) der Anzahl der exponierten Fälle, 2) des Verhältnisses zwischen Anzahl der Kontrolle und der Anzahl der Fälle, 3) des Publikationsjahrs, 4) der Gesamtnutzungsdauer in Jahren, 5) der Gesamtanrufzeit in Stunden und 6) der Gesamtzahl der Telefonate wurden grafisch aufbereitet. Es wurden zwei unterschiedliche Datenpools identifiziert: zahlreiche Studien einer einzelnen Forschergruppe (der schwedischen Hardell-Gruppe) und alle anderen nationalen und internationalen Studien.
Es konnte gezeigt werden, dass mit steigender Anzahl der exponierten Fälle in beiden Datenpools ein klarer Trend der Risikoschätzer (Odds Ratios) zu einem verminderten Krebs-Risiko (OR 0,8) zu beobachten ist.
Insgesamt werden durch die synoptische Analyse eher beruhigende als alarmierende Schlussfolgerungen für ein gesundheitliches Risiko durch die Mobilkommunikation gestützt.

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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