Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

ELF-EMF correlation study on distance from overhead transmission lines and acute leukemia among children in Klang Valley, Malaysia. epidem.

[ELF-EMF-Korrelationsstudie zu dem Abstand zu Hochspannungsfreileitungen und akuter Leukämie bei Kindern im Klang-Tal in Malaysia].

Veröffentlicht in: IEEE Conference on Biomedical Engineering and Sciences (IECBES), 2014. IEEE, 2014, ISBN 9781479940844: 710-714

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde der Zusammenhang zwischen dem Wohnen in der Nähe einer Hochspannungsfreileitung und akuter Leukämie bei Kindern in Malaysia untersucht.

Weitere Details

In dieser Studie wurden im Vergleich zur vorherigen Studie zusätzlich Messungen der magnetischen Flussdichte zur Expositions-Abschätzung durchgeführt.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 magnetische Flussdichte: < 0,3 µT
Gruppe 2 magnetische Flussdichte: > 0,3 µT
Referenzgruppe 3 Abstand zwischen Wohnung und Hochspannungsfreileitung: > 200 m
Gruppe 4 Abstand zwischen Wohnung und Hochspannungsfreileitung: < 200 m

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 128 128
Anzahl auswertbar 108 118
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

32 der insgesamt 226 Kinder (14,2 %) wohnten in Gegenden mit Hochspannungsfreileitungen. 11 Kinder mit akuter Leukämie und 10 Kinder der Kontrollgruppe waren bei magnetische Flussdichten von mehr als 0,3 µT exponiert. 9 Fälle und 11 Kontrollen wohnten in einem Abstand von weniger als 200 m zu einer Hochspannungsfreileitung.
Es wurde kein Zusammenhang zwischen Kinderleukämie und der Wohnnähe zu einer Hochspannungsfreileitung sowie zu magnetischen Flussdichten über 0,3 µT beobachtet.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die vorherigen Ergebnisse, die einen Zusammenhang zwischen der Wohnnähe zu einer Hochspannungsfreileitung und dem Auftreten von Kinderleukämie aufzeigten, auf anderen Umweltfaktoren oder soziodemografischen Faktoren (z.B. Familieneinkommen, Geschwisterzahl, Alter der Eltern, Rauchen des Vaters) beruhen könnten.

Studie gefördert durch

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