Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

900 MHz pulse-modulated radiofrequency radiation induces oxidative stress on heart, lung, testis and liver tissues. med./bio.

[900 MHz pulsmodulierte Hochfrequenz-Befeldung induziert oxidativen Stress in den Geweben des Herzens, der Lunge und der Leber].

Veröffentlicht in: Gen Physiol Biophys 2011; 30 (1): 84-89

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob pulsmodulierte hochfrequente elektromagnetische 900 MHz-Felder einen oxidativen Schaden in den Geweben der Lunge, des Herzens, der Hoden und der Leber induzieren.

Hintergrund/weitere Details

30 Ratten wurden in eine Kontrollgruppe, eine schein-exponierte Gruppe und eine exponierte Gruppe eingeteilt (jede Gruppe n=10).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 20 Min./Tag während 3 Wochen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 20 Min./Tag während 3 Wochen
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,576 ms
Folgefrequenz 217 Hz
Pulsart rechteckig
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau rectangular horn antenna placed under the 15 cm x 20 cm x 20 cm polymethyl methacrylate cages
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 1,2 W/kg Mittelwert über Masse berechnet Ganzkörper -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Malondialdehyd- und Stickoxid-Gehalte waren in den Geweben der Leber, Lunge, Hoden und des Herzens der exponierten Tiere im Vergleich zu schein-exponierten und der Kontrollgruppe signifikant erhöht. Umgekehrt waren die Glutathion-Werte in den exponierten Ratten-Geweben im Vergleich zu der schein-exponierten und der Kontrollgruppe signifikant geringer. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen der schein-exponierten Gruppe und der Kontrollgruppe beobachtet.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine pulsmodulierte Hochfrequenz-Exposition eine oxidative Verletzung in den Geweben der Leber, Lunge, Hoden und des Herzens verursachte, vermittelt durch Lipidperoxidation, einem erhöhten Stickoxid-Gehalt und durch Hemmung des Antioxidationsmittel-Abwehrmechanismus.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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