Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Radiofrequency electromagnetic field exposure effects on antioxidant enzymes and liver function tests. med./bio.

[Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Feldexposition auf antioxidative Enzyme und Leber-Funktionstests].

Veröffentlicht in: International Journal of Life Sciences 2012; 1 (3): 233-239

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss einer Exposition bei Mikrowellen (2,45 GHz) oder einem hochfrequenten Feld eines Handys (900 MHz) auf den oxidativen Status in der Leber von Ratten und weitere Leberwerte untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Im ersten Experiment wurden Ratten bei Mikrowellen exponiert (n=6) oder schein-exponiert (n=6). Im zweiten Experiment wurden Ratten bei einem hochfrequenten Feld eines Handys (900 MHz) exponiert (Bemerkung EMF-Portal: keine Angabe über Anzahl der Tiere und Bahandlung der Kontrollen im zweiten Experiment).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden/Tag für 35 Tage
Exposition 2: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: intermittierend für 2 Stunden/Tag für 35 Tage
-

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden/Tag für 35 Tage
Modulation
Modulationsart s. Zusatzinfo
Zusatzinfo

50 Hz modulation frequency

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer plexiglas cage with ventilation holes of 1 cm diameter
Aufbau exposure cage with animals was kept in an anechoic chamber; a microwave oven was used as exposure source connected to a 40 db attenuation and a horn antenna; animals were facing the horn antenna; temperature was maintained at 25-27°C
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 0,15 W/kg - geschätzt Ganzkörper -
Leistungsflussdichte 0,22 mW/cm² - gemessen - -
Leistung 1.080 W - - - Eingangs-Leistung
Leistung 700 W - - - Ausgangs-Leistung

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer intermittierend für 2 Stunden/Tag für 35 Tage
Modulation
Modulationsart gepulst
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer plexiglas cage with ventilation holes of 1 cm diameter in which rats were restricted (mobility 1-2 cm) during exposure
Aufbau exposure cage with animals was kept in an anechoic chamber; GSM mobile phones were kept on the top of the cage in such a configuration that there was preferential emissions towards the animals in the cage; every cage was attached with a seperate mobile phone; cell phone was in standby; calls lasted 1 min (no information given how many calls in the two hours); cell phones were in silent mode without vibration
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Ratten, die bei Mikrowellen (2,45 GHz) oder dem hochfrequenten Feld eines Handys (900 MHz) exponiert wurden, zeigten im Vergleich zur Kontrolle signifikant erniedrigte Enzymaktivitäten der Glutathionperoxidase und der Superoxid-Dismutase, während die Enzymaktivität der Katalase und die Lipidperoxidation signifikant erhöht waren.
Außerdem waren im Serum von exponierten Ratten (Mikrowellen oder Handy), verglichen mit Ratten der Kontrollgruppe, die Leberwerte signifikant erhöht.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Exposition bei Mikrowellen (2,45 GHz) oder einem hochfrequenten Feld eines Handys (900 MHz) zu oxidativem Stress in der Leber und zu erhöhten Leberwerten bei Ratten führen könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel