Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Ginkgo biloba prevents mobile phone-induced oxidative stress in rat brain. med./bio.

[Ginkgo biloba verhindert Handy-induzierten oxidativen Stress im Gehirn der Ratte].

Veröffentlicht in: Clin Chim Acta 2004; 340 (1-2): 153-162

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Auswirkung von Ginkgo biloba-Extrakten auf den durch Handys verursachten oxidativen Stress in Ratten-Gehirn-Gewebe untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Ginkgo-Extrakte wurden in Form von Pulver an die Ratten verfüttert. Spezifische Metabolite wie Malondialdehyd und Stickoxide (NO) und eine große Bandbreite von Enzymen, die am antioxidativen Stoffwechsel beteiligt sind, wurden untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 1 h/Tag für 7 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 1 h/Tag für 7 Tage
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer The exposure system was based on the reference article with some modifications. It consisted of six round ventilated tubes mounted circularly and two (?) mobile phones in the middle on top of them.
Aufbau Rats were confined in the tubes with their heads directed towards the antennas of the mobile phones. Mobile phones were activated by calling each other.
Zusatzinfo Rats were divided into four exposure groups: EMR, EMR + Gb (Gingko biloba), Gb only, and controls. Control and Gb only groups were subjected to the same conditions except that the mobile phones were turned off.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 2 W/kg Maximum - - Spitzen-SAR im Gehirn
SAR 0,25 W/kg Mittelwert über Masse - Ganzkörper -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die drei Hauptergebnisse dieser Studie an Ratten-Hirnen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1) Handys können oxidative Schäden im Hirn verursachen. Dies wird durch erhöhte Werte für Stickoxid, Malondialdehyd, Xanthinoxidase und Adenosindeaminase angezeigt.
2) Die Veränderungen im Hirn sind histopathologisch belegbar.
3) Ginkgo biloba-Extrakte wirken als Radikalfänger und können die oxidativen Schäden und histopathologischen Veränderungen verhindern.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel