Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Exposure to magnetic fields and survival after diagnosis of childhood leukemia: a German cohort study. epidem.

[Exposition bei Magnetfeldern und Überleben nach der Diagnose Kinder-Leukämie: eine deutsche Kohortenstudie].

Veröffentlicht in: Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2007; 16 (6): 1167-1171

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Deutschland durchgeführten Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen Exposition bei Magnetfeldern und dem Überleben unter Kindern mit Leukämie untersucht. Die Autoren wollten die Hypothese von Foliart et al. überprüfen, ob die Exposition bei Magnetfeldern, wenn sie mit erhöhter Inzidenz einhergeht, auch mit dem Überleben nach der Diagnose von Kinder-Leukämie zusammenhängen könnte.

Weitere Details

Die Daten der Kohortenstudie stammen aus drei in Deutschland durchgeführten Fall-Kontroll-Studien Publikation 975, Publikation 1959 und Publikation 6207. Es wurden Follow-up-Informationen über Ereignisse (Tod, Rückfall und Zweittumor) bei den Patienten gesammelt.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Hazard-Rate, Überleben)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 niedrige Magnetfeld-Exposition: < 0,1 µT
Gruppe 2 mittlere Magnetfeld-Exposition: 0,1 - < 0,2 µT
Gruppe 3 hohe Magnetfeld-Exposition: ≥ 0,2 µT

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 595
Sonstiges:

durchschnittliche Follow-up-Dauer: 9,5 Jahre

Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurden statistisch signifikant erhöhte Hazard-Raten für die Exposition bei Magnetfeldern zwischen 0,1 und 0,2 µT (basierend auf 34 Fällen mit 9 Todesfällen) sowie statistisch nicht-signifikant erhöhte Hazard-Raten für Expositionen über 0,2 µT (basierend auf 18 Fällen mit 4 Todesfällen) gefunden. Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass unter den Kinder-Leukämie-Patienten Kinder mit einer Magnetfeld-Exposition über 0,2 µT schlechtere Überlebenschancen haben.

Einschränkungen (lt. Autor)

Die Ergebnisse beruhen auf geringen Fallzahlen. Es ist kein biologischer Mechanismus zur Erklärung der Ergebnisse bekannt.

Studie gefördert durch

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