Studientyp: Epidemiologische Studie

Exposure to extremely low-frequency magnetic fields and childhood cancer: A systematic review and meta-analysis. epidem.

[Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern und Krebs im Kindesalter: Ein systematischer Review und Meta-Analyse].

Veröffentlicht in: PLoS One 2021; 16 (5): e0251628

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde der Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfeldern und Krebs im Kindesalter in einer Meta-Analyse untersucht.

Weitere Details

Folgende 30 Fall-Kontroll-Studien wurden in die Meta-Analyse eingeschlossen: Savitz et al. (1988), Myers et al. (1980), London et al. (1991), Feychting et al. (1993), Olsen et al. (1993), Preston-Martin et al. (1996), Linet et al. (1997), Michaelis et al. (1997), Tynes et al. (1997), Dockerty et al. (1998), Green et al. (1999), McBride et al. (1999), UK Childhood Cancer Study Investigators (1999), Kleinerman et al. (2000), Bianchi et al. (2000), Schüz et al. (2001), Kabuto et al. (2006), Feizi et al. (2007), Kroll et al. (2010), Malagoli et al. (2010), Saito et al. (2010), Does et al. (2011), Wünsch-Filho et al. (2011), Jirik et al. (2012), Ba Hakim et al. (2014), Bunch et al. (2014), Pedersen et al. (2014), Salvan et al. (2015), Kheifets et al. (2017) und Crespi et al. (2019).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 magnetische Feldstärke: ≤ 0,1 µT
Gruppe 2 magnetische Feldstärke: > 0,2 µT
Gruppe 3 magnetische Feldstärke: > 0,3 µT
Gruppe 4 magnetische Feldstärke: > 0,4 µT

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 186.233
Sonstiges:

Kinderleukämie: 45.029 Fälle und 55.376 Kontrollen; Hirntumor: 21.582 Fälle und 29.463 Kontrollen; verschiedene Arten von Krebserkrankungen im Kindesalter: 2.470 Fälle und 3.804 Kontrollen

Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Kinder, die bei niederfrequenten Magnetfeldern mit einer Stärke von 0,2 μT, 0,3 μT bzw. 0,4 μT exponiert waren, hatten ein erhöhtes Risiko für Kinderleukämie (OR 1,26, KI 1,06-1,49; OR 1,22, KI 0,93-1,61 bzw. OR 1,72, KI 1,25-2,35). Bei Hirntumoren im Kindesalter hatten Kinder, die bei 0,2 μT exponiert waren, ein vermindertes Risiko (OR 0,95, KI 0,59-1,56), und diejenigen, die bei 0,4 μT exponiert waren, hatten ein erhöhtes Risiko (OR 1,25; KI 0,93-1,61). Kinder mit einer Exposition von 0,2 μT bzw. 0,4 μT hatten ein erhöhtes Risiko für verschiedene Arten von Krebserkrankungen im Kindesalter (OR 1,10, KI 0,70-1,75 bzw. OR 2,01, KI 0,89-4,52).
Die Autoren schlussfolgerten, dass signifikante Zusammenhänge zwischen der Exposition bei niederfrequenten Magnetfeldern und Kinderleukämie beobachtet wurden. Darüber hinaus wurde auch eine mögliche Dosis-Wirkungs-Beziehung gefunden.

Studie gefördert durch

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