Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Radiofrequency radiation does not induce stress response in human T-lymphocytes and rat primary astrocytes. med./bio.

[Hochfrequenz-Befeldung induziert keine Stress-Reaktion in humanen T-Lymphozyten und primären Astrozyten der Ratte].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2006; 27 (7): 578-588

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer 1763 MHz-Befeldung von Handys auf die Stress-Reaktion untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden die Expression von Hitzeschock-Proteinen und die Phosphorylierung der Mitogen-aktivierten Proteinkinasen (MAPK; Hauptmitwirkende bei der Stress-Reaktion) beobachtet. Es wurde ebenfalls bestimmt, ob die Hochfrequenz-Exposition eine synergistische Wirkung auf den Zustand der durch TPA-induzierten Phosphorylierung der Mitogen-aktivierten Proteinkinasen ausübt. Positive Kontrollen wurden durchgeführt (43°C, 30 Minuten).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 1.762,5 MHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min oder 1 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 1.762,5 MHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 30 min oder 1 h
Modulation
Modulationsart s. Zusatzinfo
Zusatzinfo

CDMA signal

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer The experimental chamber (W 115 mm x H 80 mm x L 240 mm) was made of aluminium and therefore shielded. The temperature was maintained at 37 ± 0.2°C by cooling water circulating through its bottom. Gas from an incubator was circulated through the cavity to maintain CO2 density and humidity.
Aufbau The RF signal was fed by a λ/8 monopole antenna (22 mm long) at the λ/4 position of the top plate of the cavity exciting only the fundamental TE102 mode and allowing a uniform exposure of a 100-mm culture dish. The 100-mm Petri dish having an inner diameter of 85 mm, a 1-mm wall, and a 91-mm lid was filled with 18 ml of culture medium standing 4 mm high.
Scheinexposition Eine Scheinexposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo For positive (heat shock) control, culture dishes were wrapped tightly with parafilm and immersed in a water bath at 43 ± 0.2°C for 30 min.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 2 W/kg Mittelwert berechnet und gemessen - -
SAR 20 W/kg Mittelwert berechnet und gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Im Vergleich zu den Werten der schein-exponierten Zellen wurden keine Unterschiede in den Expressions-Gehalten der verschiedenen Hitzeschock-Proteine bei den exponierten Zellen gefunden. Der Phosphorylierungs-Zustand der Mitogen-aktivierten Proteinkinase, der extrazellulären signalregulierten Kinasen, der c-Jun N-terminalen Proteinkinase oder von p38 war nicht signifikant verändert.
Wurde TPA alleine verabreicht, wurde die Mitogen-aktivierte Proteinkinase in einer Dosis-abhängigen Art und Weise phosphoryliert. Allerdings führte die Hochfrequenz-Befeldung zu keiner Erhöhung der TPA-induzierten Phosphorylierung. Weder TPA noch Hochfrequenz-Befeldung übte irgendeine Wirkung auf die Induktion von Hitzeschock-Proteinen aus.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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