Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Long-term, low-level exposure of mice prone to mammary tumors to 435 MHz radiofrequency radiation. med./bio.

[Langfristige, schwache Exposition von Mäusen, die zu Mammatumoren neigen, bei 435 MHz Hochfrequenz-Befeldung].

Veröffentlicht in: Radiat Res 1997; 148 (3): 227-234

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte bestimmt werden, ob eine chronische, schwache Exposition (hochfrequente 435 MHz-Befeldung) von Mäusen, die zu Mammatumoren neigen, eine frühere Entstehung, eine schnellere Wachstumsrate oder eine größere Gesamt-Inzidenz von Mammatumoren fördert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 435 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: fast kontinuierlich, 22 h/Tag, für 21 Monate

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 435 MHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Polarisation
Expositionsdauer fast kontinuierlich, 22 h/Tag, für 21 Monate
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 1 µs
Folgefrequenz 1 kHz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Two identical 7 x 7-m rooms for RF and sham exposure were lined with MW-absorbing material (-30 dB at 500 MHz). Four parallel plate waveguides per room were stacked one above the other. Each waveguide consisted of two circular, parallel plates of 3.66-m diameter and 0.47-m separation with a slotted-cylinder feed antenna at the center.
Aufbau Fifty mice were positioned around the circumference of each waveguide, individually housed in transparent polycarbonate cages with a height of 12.7 cm and a floor space of 206 cm².
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 1 mW/cm² - - - -
SAR 0,32 W/kg Mittelwert gemessen - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Inzidenz und der Latenzzeit bis zur Entstehung von Mammatumoren, dem Wachstum von Mammatumoren oder bei den Überlebenszeiten zwischen den exponierten und schein-exponierten Tieren gefunden. Eine histopathologische Untersuchung deckte keinen signifikanten Unterschied in der Anzahl bösartiger, metastasenbildender und gutartiger Neoplasmen zwischen den Gruppen auf. Unter den zahlreichen beobachteten nicht-neoplastischen Läsionen, war die Gehirn-Mineralisierung (kleine Mineral-Ablagerungen in einem begrenzten Bereich des Thalamus) bei den schein-exponierten Tieren signifikant höher, wohingegen die Entzündung der Speicheldrüsen bei den exponierten Tieren signifikant höher war.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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