Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of electromagnetic radiation from a cellular phone on human sperm motility: an in vitro study. med./bio.

[Wirkungen elektromagnetischer Befeldung von Mobiltelefonen auf die Motilität humaner Spermien: Eine in vitro Studie].

Veröffentlicht in: Arch Med Res 2006; 37 (7): 840-843

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vitro-Studie wurde durchgeführt, um mögliche Auswirkungen einer elektromagnetischen Befeldung durch ein GSM-Handy auf Spermien-Parameter zu überprüfen.

Hintergrund/weitere Details

Die in dieser Studie untersuchte Gruppe bestand aus 27 gesunden Männern mit normalen Spermien-Parametern nach Definition der WHO. Die Spermien-Probe eines jeden Teilnehmers wurde elektromagnetischer Befeldung exponiert bzw. nicht-exponiert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 5 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 5 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 10 cm
Kammer In the exposure room, there were no other metal or ferromagnetic materials around the clean benches made of marble that would change the structure of the EMF. The use of any EMF emitting device was not allowed.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 2 W Spitzenwert - - -
Leistungsflussdichte 0,02 mW/cm² Mittelwert - - -
magnetische Flussdichte 7,1 µT - gemessen - 1,7-7,1 µT

Referenzartikel

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Statistisch signifikante Unterschiede der Spermienmotilität wurden in den Kategorien schnell progressiv, langsam progressiv und keine Motilität beobachtet. Die elektromagnetische Befeldung verursachte einen geringfügigen Abfall in der schnell progressiven und langsam progressiven Motilität. Außerdem führte sie zu einem Anstieg in der Kategorie mit keiner Motilität der Spermien (Kategorie D).
Zwischen der exponierten und nicht-exponierten Gruppe war kein statistisch signifikanter Unterschied in der Spermien-Konzentration feststellbar.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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