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Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Meta-analysis of mobile phone use and intracranial tumors.

[Meta-Analyse von Mobilfunk-Nutzung und Hirntumoren].

Veröffentlicht in: Scand J Work Environ Health 2006; 32 (3): 171-177

Ziel der Studie (lt. Autor)

In der Meta-Analyse wurde das Risiko für Hirntumor im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen untersucht. Es wurden folgende zwölf Studien einbezogen: Hardell et al. (Schweden, 1999), Muscat et al. (USA, 2000), Inskip et al. (USA, 2001), Johansen et al. (Dänemark, 2001), Auvinen et al. (Finnland, 2002), Hardell et al. (Schweden, 2002), Muscat et al. (USA, 2002), Lönn et al. (Schweden, 2005), Christensen et al. (Dänemark, 2005), Schoemaker et al. (nordischen Länder, 2005), Hardell et al. (Schweden, 2005) und Hardell et al. (Schweden, 2005).

Weitere Details

Unter den zwölf Studien waren elf Fall-Kontroll-Studien und eine Kohortenstudie (Johansen et al., 2001).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:
  • Inzidenz
(Odds Ratio)

Exposition

Abschätzung

  • Liste: Daten von Telefongesellschaften
  • Fragebogen
  • Befragung

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 nicht exponiert
Gruppe 2 Mobiltelefon-Nutzung: jemals
Gruppe 3 Mobiltelefon-Nutzung: mindestens 2 - 5 Jahre

Population

  • Gruppe:
    • Männer
    • Frauen
  • Merkmale: Hirntumor
  • Beobachtungszeitraum: 1982 - 2004
  • Studienort: Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, USA

Studiengröße

Gesamtzahl 2.870
Sonstiges: insgesamt: 2870 Fälle, davon 1352 Gliom-Fälle, 527 Meningiom-Fälle, 605 Akustikusneurinom-Fälle

Schlussfolgerung (lt. Autor)

748 der Fälle insgesamt benutzten seit mindestens 2 - 5 Jahren Mobiltelefone.
Es wurde kein erhöhtes, gepooltes Risiko für Hirntumore insgesamt im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen gefunden. Die Ergebnisse dieser Meta-Analyse zeigen, dass eine bis zu 5-jährige Nutzung eines Mobiltelefons das Risiko für Hirntumor nicht erhöhte.

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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