Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of low frequency modulated microwave exposure on human EEG: Individual sensitivity. med./bio.

[Wirkung niederfrequent-modulierter Mikrowellen-Exposition auf das menschliche EEG: Individuelle Empfindlichkeit].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2008; 29 (7): 527-538

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer modulierten Mikrowellen-Exposition (450 MHz) auf das menschliche EEG bewertet werden.

Hintergrund/weitere Details

Es gab vier Expositions-Gruppen: 1) 7 Hz-modulierte Mikrowellen (19 Testpersonen), 2) 14 Hz- und 21 Hz-Modulation (13 Testpersonen), 3) 40 Hz- und 70 Hz-Modulation (15 Testpersonen) und 4) 217 Hz- und 1000 Hz-Modulation (19 Testpersonen).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 450 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: intermittierend, 1 min aus/1 min an, für 20 min
Exposition 2: 450 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: intermittierend, 1 min aus/1 min an, für 40 min

Allgemeine Informationen

Microwave exposure was identical to that in previous studies [Lass et al., 2002; Hinrikus et al., 2004] with the only exception that several different modulation frequencies were applied.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 450 MHz
Typ
Expositionsdauer intermittierend, 1 min aus/1 min an, für 20 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Tastgrad 50 %
Folgefrequenz 7 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Monopolantenne
  • quarter-wave antenna (13 cm)
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 10 cm
Aufbau The rod monopole antenna was located 10 cm from the skin on the left side of the head at a vertical angle of 45°.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 0,16 mW/cm² Mittelwert gemessen - -
SAR 0,303 W/kg Spitzenwert berechnet 1 g räumlicher Spitzenwert

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 450 MHz
Typ
Expositionsdauer intermittierend, 1 min aus/1 min an, für 40 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Tastgrad 50 %
Zusatzinfo

Pulse rates of 14 and 21 Hz or 40 and 70 Hz or 217 and 1000 Hz were applied.

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo Each modulation frequency of a pair was applied for the first or second 10 cycles (20 min) in random order. For each session, the exposure conditions (RF or sham) were randomly assigned between subjects.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 0,16 mW/cm² Mittelwert gemessen - -
SAR 0,303 W/kg Spitzenwert berechnet 1 g räumlicher Spitzenwert

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Testpersonen, die signifikant durch modulierte Mikrowellen beeinflusst wurden, gab es in allen Gruppen, mit Ausnahme der 1000 Hz-Modulations-Gruppe. Die Ergebnisse zeigten, dass die Exposition bei 13-31% der Testpersonen signifikante Steigerungen der EEG-Betawellen-Energie verursachte. In Gruppen, wo die Testpersonen bei zwei modulierten Frequenzen exponiert wurden, waren in den meisten Fällen dieselben Testpersonen bei beiden Modulationen empfindlich (außer bei der vierten Gruppe mit der 1000 Hz-Modulation).
Die Empfindlichkeit einiger Testpersonen gegenüber der Mikrowellen-Exposition ist am wahrscheinlichsten mit der Variabilität des physiologischen Zustands des Gehirns verbunden und nicht mit Hypersensibilität.
Zusammenfassend unterstützen die Ergebnisse die Hypothese, dass die Wirkung von Mikrowellen auf verschiedene Personen unterschiedlich wirken.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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