Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of mobile phone electromagnetic fields on the alpha rhythm of human electroencephalogram. med./bio.

[Die Wirkungen elektromagnetischer Mobilfunk-Felder auf den Alpha-Rhythmus im Elektroenzephalogramm des Menschen].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2008; 29 (1): 1-10

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die Studie wurde angelegt, um einen methodisch harten Test für die Hypothese zur Verfügung zu stellen, dass Mobilfunk-Exposition die Alphawellen-Leistung im EEG erhöht. Es wurden ähnliche Methoden wie bei Curcio et al. (Publikation 12357) verwendet, aber mit einem substantiell größeren Probenumfang.

Hintergrund/weitere Details

120 Testpersonen wurden in einer Wach-Ruhe-Position getestet.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 895 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min

Allgemeine Informationen

Participants attended two sessions one week apart with a double blind, counterbalanced (left vs. right hemisphere exposure, between subjects), crossover (sham vs. active) design.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 895 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 30 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 576 µs
Tastgrad 12,5 %
Folgefrequenz 217 Hz
Zusatzinfo

GSM without discontinuous transmission (DTX) and adaptive power control (APC) with frequencies of 16 and 217 Hz detected using a pick-up coil at the back of the handset [Andersen and Pedersen, 1997]

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer The participants were seated in a comfortable chair, 1.5 m in front of a computer monitor.
Aufbau The phone was placed in a cradle over the EEG recording cap, over the right or left temporal region (each for half the subjects), comparable to normal use (in "touch" position according to FCC Guidelines, 2001).
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo The handset's audio circuitry was disabled, and padding was placed between the handset and its leather casing to avoid acoustic and thermal cues. The used type of EEG recording cap did not display any EMF pickup within the physiologically important range relevant to this study (0.5-45 Hz) [Wood et al., 2003].
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 2 W Spitzenwert - - -
Leistung 0,25 W Mittelwert - - -
SAR 0,674 W/kg Maximum gemessen 10 g hoch auf dem Wangenknochen, mitten zwischen Ohrmuschel und Schläfe
SAR 0,11 W/kg Maximum gemessen 10 g entlang der Antenne, etwa über dem Schläfenlappen

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Studie hat frühere Ergebnisse zu Mobilfunk-verbundenen Erhöhungen der Ruhe-Alphawellen wiederholt und unterstützt folglich das Argument, nach dem es Mobilfunk-verbundene biologische Wirkungen bei den niedrigen Werten gibt, wo Handys arbeiten.
Obwohl die funktionelle Signifikanz der Alphawellen-Veränderung zur Zeit nicht bestimmt werden kann, sollte darauf hingewiesen werden, dass die Veränderung der Alphawelle bei der festgestellten Größenordnung in dieser Untersuchung bisher nicht mit Wirkungen auf die Gesundheit in Zusammenhang gebracht werden kann,- weder im positiven noch im negativen Sinne.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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